Olympus hat es getan. Nikon hat es getan. Canon musste nachziehen.
Jetzt ist es so weit, in der Presse konnte man schon die ersten Ankündigungen zur neuen Systemkamera von Canon lesen. Canon schlägt hierbei jedoch einen anderen Weg ein, wie zum Beispiel Nikon. Canon baut auf einen APS-C Sensor, während Nikon auf einen kleineren Sensor setzt. Aber was bedeutet dies jetzt bzw. was ändert sich für die Leute die über die Anschaffung einer DSLR nachdenken. Im ersten Moment nichts. Ein neues Kamerasystem bedeutet nicht das alle nur noch das neue System kaufen. So ist es von Canon natürlich auch nicht gedacht. Die Systemkamera ist als Ergänzung angedacht und soll einen Spagat zwischen den bisherigen Kompaktkameras sowie der DSLR Kameras darstellen. Sie bietet eine gewisse Kompaktheit und trotzdem die Flexibilität die man von seiner DSLR Kamera gewöhnt ist. Allerdings natürlich nicht mit allen Möglichkeiten.

Canon EOS M System (Bild: Canon)
Hier ein paar Details im Vergleich zur Canon EOS 650D. Fangen wir mit dem wichtigsten für die meisten Hobbyfotografen an, dem Sensor. Dieser verfügt bei der Systemkamera über eine Auflösung von 18 MP, dies entspricht Canon EOS 650D. Was viele die aus der DSLR Ecke kommen aber vermissen werden ist ein optischer Sucher, dieser fehlt ebenso wie der Schwenkmechanismus des Displays auf der Rückseite. Wer dies benötigt oder gerne haben möchte, muss sich hier für die 650D entscheiden. Wer Angst hat seine alten Objektive nicht mehr weiter verwenden zu können, braucht diese nicht mehr zu haben. Dank Adapter können sie alle DSLR Objektive an der Canon EOS M weiter verwenden.
Kommen wir jetzt noch zu den technischen Daten der neuen Canon EOS M:
- Effektive Auflösung: 18 Mpixel
- Sensor: APS-C
- Sensorreinigung
- Bajonett: EOS M
- Autofokus-Sensoren: Hybrid AF System mit 31 AF-Feldern
- Display: 3,0 Zoll
- Verschlusszeiten: 30 – 1/4.000s
- ISO Bereich: 100 – 25.600
- Speichermedien: SDXC / SDHC
Fazit
Ich denke Canon ist mit dieser Kamera ein guter Wurf gelungen. Durch den größeren Sensor sollten die Bilder nicht so stark Rauschen wie bei anderen Systemkameras. Die in der Canon EOS M verwendete Technik ist auf dem aktuellen Stand, basierend auf Erfahrungen die mit der EOS 650D gemacht wurden. Wer eine kleinere Kamera haben möchte, ohne auf verschiedene Objektive verzichten zu müssen, der kann hier zugreifen. Allerdings gibt es für den Start nur 2 Objektive. Ein 20 mm Pancake (F2) sowie ein Standard Zoom von 18-55 mm g1:3.5-5.6). Die Kamera wird ab September im Handel erhältlich sein.